Getreideunverträglichkeit? – Wie leben ohne Brot?

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Ein Leben ohne Brot ist für die meisten unvorstellbar. Es könnte aber sein, dass du die Aussage    

 „Ich brauche mein täglich Brot“     

neu überdenkst, wenn du diesen Artikel gelesen hast.

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Erst vor etwa 10.000 Jahren begannen die Menschen Getreide anzubauen und so entstanden im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt Hochkulturen mit eigenen, an die jeweilige Region angepasstem Getreideanbau.

Die Reiskultur in Asien, die Maiskultur in Amerika, die Hirsekultur in Afrika, dieWeizenkultur der Römer und die Gersten, Hafer– und Roggenkultur der nordischen Völker.

  • Um nun stetig den Ertrag zu steigern und um Körner zu erhalten, die sich als möglichst resistent gegen Krankheiten und Schädlinge erweisen, nahmen die Menschen durch Züchtung und Kreuzung unermüdlich Einfluss auf die Getreidearten.
  • Heute haben sie nicht mehr viel gemeinsam mit den einstigen Samen der Süßgräser.

Als Folge sind mittlerweile immer mehr Menschen gezwungen, auf Getreideprodukte zu verzichten, insbesondere wegen einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

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Warum zeigt sich bei immer mehr Menschen

eine Glutenunverträglichkeit?

Durch jahrzehntelange Züchtung hat das Getreide, insbesondere der Weizen, einen immer höheren Glutengehalt erhalten. Während er noch vor 50 Jahren gerade einmal 5 Prozent Gluten behielt, sind es heute bis zu 50 Prozent.




Zehnmal so viel – hättest du das gedacht?

Diese hohe Konzentration schadet nicht nur Zöliakiekranken, sondern uns allen.

Gluten ist das sogenannte Speicherprotein, das im Falle eines Keimprozesses dem Keimling die nötigen Nährstoffe bereitstellt. Beim Brotbacken sorgt das Gluten, auch als Kleber-Eiweiß bekannt, dafür, dass das Brot schön zusammenhält. Jeder kennt die klebrige zähe Masse eines Brotteiges.

Bei Zöliakie-Betroffenen führt das Gluten zu einer Entzündung in der Darmschleimhaut und zu Rückbildung der Darmzotten, mit unterschiedlichen Symptomen, wie Blähungen, chronischen Durchfällen, Bauchschmerzen usw.

Alle anderen Menschen, die das Getreideeiweiß vertragen, tun dies möglicherweise nur scheinbar.

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Der Darm ist für unsere Gesundheit entscheidend

Es ist allgemein bekannt, dass eine gesunde Darmflora für unsere Gesundheit sehr entscheidend ist.

  • Gluten verklebt jedoch die empfindliche Darmschleimhaut und begünstigt Entzündungen der Darmschleimhaut.
  • Als Folge kommt es zu Minderversorgung der Zellen mit Nährstoffen, zur Beeinträchtigung des Immunsystems und im weiteren Verlauf zu akuten und chronischen Erkrankungen.
  • Außerdem entstehen bei der Verdauung von glutenhaltigen Produkten sogenannte Gluteomorphine. Sie haben suchterzeugende Wirkung, machen Lust auf mehr und können regelrecht süchtig machen.

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Konzentration und Psyche

Der Verzehr von glutenhaltigem Getreide kann dadurch im Gehirn das Gleichgewicht der Hormone durcheinanderbringen. Dies führt bei vielen Menschen wie zu einer Art Vernebelung, zu Konzentrationsstörungen und starken Stimmungsschwankungen.

Und neuerdings wird sogar vermutet, dass es gar nicht alleine das Gluten ist, sondern auch andere Inhaltsstoffe des Weizens sich nicht gerade gesundheitsförderlich auswirken.

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Schon mal etwas von

Weizenkeim Agglutinine (WGA) gehört?

Wenn nicht – kein Wunder – das wird uns auch nicht unter die Nase gehalten.

Bereits 1967 hat Dr. Wolfgang Lutz  in seinem Buch „Leben ohne Brot“ auf die Schädlichkeit von WGA hingewiesen. WGA sind Fraßschutzstoffe, sogenannte Glykoproteine, die die Darmschranke und die Blut-Hirn-Schranke überwinden können und so ins Blut und ins Gehirn gelangen und im ganzen Körper Entzündungen auslösen können.

  • Die schädlichen Auswirkungen treffen alle Menschen, deshalb ist es wichtig, dass man darüber informiert ist. WGA können für vielfältige Erkrankungen mitverantwortlich sein. Dazu existieren umfassende wissenschaftliche Studien.

Wenn es dich genauer interessiert, kannst du dies im Buch  „Warum nur die Natur uns heilen kann“   von Dr. Karl Probst ausführlich nachlesen.

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Schon mal was von

Adenosin-Triphosphat-Amylase (ATI) gehört ?

Zöliakie-Experten gehen inzwischen davon aus, dass ein weiteres Eiweißprotein für die Symptome der Glutenunverträglichkeit verantwortlich ist. Und zwar ein Insekten-Abwehrstoff:

Das Protein Adenosin-Triphosphat-Amylase.  

Es wurde in moderne Hochleistungssorten gezielt hinein gezüchtet, um das Getreide resistenter gegen Schädlinge zu machen. Dies würde auch erklären, warum die Getreideunverträglichkeit heutzutage so sehr zunimmt.

  • „Wir wissen, dass wir mit den neuen Sorten einen hohen Ertrag haben, aber eben auch Nachteile erkaufen.
  • Es ist durchaus denkbar, dass wir doch wieder zu den alten Sorten zurückkommen, die geringere Erträge haben, dafür aber einen höheren Nährwert und weniger von den Substanzen wie den ATIs.“ so Prof. Detlef Schuppan, Universitätsklinik Mainz

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Getreideunverträglichkeiten

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Die Getreideunverträglichkeiten nehmen zu

Immer mehr Studien aus aller Welt bestätigen, dass Getreide weitaus mehr Krankheiten fördert,
als die uns bekannten Darmbeschwerden.

  • „Nach neuesten Erkenntnissen spielt sich Zöliakie nicht nur im Darm ab, sondern kann jedes Organ betreffen“, sagt Prof. Dr. Klaus-Peter Zimmer von der Universität Gießen.
  • „Es wurden schon Fälle beschrieben, bei denen man Patienten mit schwersten Leber- oder Herzschäden von der Transplantationsliste streichen konnte, nachdem sie zuvor eine glutenfreie Diät erhalten hatten.“

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Warum hat Getreide unseren Urahnen nicht geschadet?

2 wesentliche Gründe dafür sind:

  • Unsere Urahnen aßen die ursprünglichen glutenarmen Süßgräsersamen.
  • Sie keimten die Samen vor dem Verzehr oder setzten Vorteige an, um Sauerteigbrote zuzubereiten. Die am Keim- oder Fermentationsprozess beteiligten Bakterien bauten das vorhandene Gluten weitgehend ab.

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Wie können wir mit diesen Tatsachen

am besten umgehen?

 1.  Im ersten Moment will man das alles doch eigentlich am liebsten auch gar nicht glauben. Brot schmeckt ja schließlich lecker und die meisten essen das jeden Tag.

2. Es könnte jedoch sein, dass die Aussage „Ich kann nicht auf Brot verzichten“ mit der suchterzeugenden Wirkung von Getreide zu tun hat.

3. Wenn du wissen möchtest, wie Gluten oder Getreide auf dich wirkt,empfehle ich dir: Mache einfach das Experiment

„Glutenfreie Ernährung“

  • Nur so findest du für dich heraus, ob bei dir das Gluten für Verdauungsstörungen, Hautbeschwerden, verminderte Leistungsfähigkeit,  Konzentrationsstörungen oder Stimmungsschwankungen verantwortlich ist.
  • Auch Gelenkschmerzen beim Aufstehen, Schlappheit tagsüber, Kopfweh und das Völlegefühl nach dem Essen können Folgen sein.
  • Also unbedingt ausprobierenglutenfrei zu leben hat viele positive Auswirkungen.

Das Experiment solltet du mindestens vier Wochen lang durchführen.




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Was gibt’s zu beachten?

Gluten ist enthalten in

Weizen,

Dinkel,

Grünkern,

Kamut,

Roggen und Gerste

und in allen Nahrungsmitteln, die diese Getreide in irgendeiner Form enthalten.

Glutenfrei sind

Hirse,

sowie die Pseudogetreidearten

Quinoa, Amaranth und Buchweizen.

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Finde doch einfach neuen Genuss!

  • Wage dich in eine völlig neue Welt des Essens und erfahre ungeahnten Genuss.
  • Konzentriere dich auf neue leckere Rezepte und nicht auf den Verzicht!

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Glutenfreie Rezepte aus aller Welt

Menschen, die sich glutenfrei ernähren müssen, brauchen nicht auf neue, spannende Geschmackserlebnisse zu verzichten!

Hier finden auch Anfänger wichtige Informationen – denn viele neue Zutaten und Zubereitungsarten müssen beachtet werden, damit ein Gericht gelingt.

Für diesen Ratgeber wurden viele internationale Gerichte ausgewählt. Fast alle basieren auf Originalrezepten von Köchinnen aus aller Welt.

Empfohlen von der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft Über 2 Mio. Betroffene Übersichtliche Einführung in die Besonderheiten der glutenfreien Küche Viele unbekannte, exotische Rezepte aus aller Welt Fast alle Rezepte mit vegetarischer oder veganer Variante Mit Angaben zu Herkunftsland, Schwierigkeitsgrad und Laktosegehalt… hier erhältlich

Quellen: deine-ernaehrungbr.de und guter-rat.de 

 

Die Glutenfrei Diät 

Gluten ist ein Klebereiweiß, welches in den gängigsten Getreidesorten vorkommt: Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Grünkern enthalten Gluten.Was ist glutenfrei: Für die glutenfreie Ernährung und die Beantwortung der Frage, „Was ist glutenfrei“ und „glutenfrei Essen“ sind die nachfolgenden Punkte von Bedeutung: hier weiter


OLBAS Tropfen – ein traditionelles Arzneimittel mit dreifacher Pflanzenkraft


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