Heilpflanze Arnika – Natürliches Schmerzmittel aus den Alpen mit Erste-Hilfe-Qualitäten

Arnika ist seit Jahrhunderten als

natürliches Schmerzmittel bekannt.

Homöopathisch angewendet schätzen selbst Schulmediziner die Wirkkraft dieser Heilpflanze gegen Schmerzen und Blutergüsse infolge von Verletzungen und Operationen.

Fitness-Experten schwören auf Arnika bei Muskelzerrungen und Arthritis-Patienten finden eine verträgliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln.

Lernen Sie die Erste-Hilfe-Qualitäten von Arnika kennen
und erfahren Sie, worauf Sie bei der Dosierung achten sollten.

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Arnika – Eine universale Heilpflanze

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Arnika (Arnica montana; auch Bergwohlverleih) mag auf den ersten Blick an Gänseblümchen erinnern. Vielmehr handelt es sich bei dem Gewächs mit dem klangvollen Namen und der hübschen gelben Blüte aber um eine der wohl nützlichsten Heilpflanzen aus den Bergregionen Europas.

Schon im frühen 16. Jahrhundert war die heilsame Wirkung von Arnika bekannt. Auch heute noch baut die alternative Medizin auf ihre Heilkräfte und setzt sie vor allem als homöopathisches Schmerzmittel ein.

Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Präparaten, die oftmals nur ein bestimmtes Leiden beheben können, reicht das Anwendungsspektrum dieser Heilpflanze von Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen, über Blutergüsse, Schwellungen und Hämorrhoiden bis zur nervlichen Beruhigung in emotionalen Stresssituationen, was Arnika zur idealen Besetzung im Ersten-Hilfe-Kasten macht.

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Arnika – Homöopathisches Erste-Hilfe-Mittel

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Für naturheilkundliche Zwecke werden die frischen oder getrockneten Blütenköpfe der Arnika verwendet. Als homöopathisches Mittel gibt es Arnika für die äusserliche und für die innerliche Anwendung.

Äusserlich wird sie als Salbe, Creme, Gel, Öl oder Tinktur auf die Haut aufgetragen (d.h. topisch) und kann sowohl Muskelkater und Gelenkschmerzen lindern als auch Entzündungen, Blutergüsse und Schwellungen abklingen lassen und entsprechend zur Wundheilung beitragen.

Selbst bei Verstauchungen, Knochenbrüchen und Quetschungen erweist sich Arnika als schmerzlindernde erste Hilfe. Bei allgemeinen, stärkeren Schmerzen haben Arnika-Kügelchen, die man unter der Zunge zergehen lässt, eine effektivere Wirkung.

In dieser niedrigen Dosierung ist Arnika sowohl äusserlich als auch innerlich angewandt für Kinder, Erwachsene, Schwangere und ältere Menschen unbedenklich.

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Arnika – Blutergüsse effektiv behandeln

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Jeder kennt es: Eine Möbelkante stellt sich unserem Knie schmerzhaft in den Weg, die schwere Einkaufstasche fällt ausgerechnet auf den kleinen Zeh und in einem zu niedrigen Eingang stossen wir uns unweigerlich den Kopf. Spätestens am nächsten Tag hat sich aus dem Versehen eine fiese blaue und empfindliche Stelle entwickelt.

Diese Blutergüsse sind das Resultat von zerstörten Blutgefässen, die infolge der Verletzung aufbrechen und in das umgebende Gewebe eindringen.

Zwar ist der Körper darum bemüht, die verletzte Stelle schnellstmöglich zu heilen, was sich gewöhnlich innerhalb von zwei bis drei Wochen an einem blauen oder rötlich-violetten bis gelben und grünen Farbenrausch der Genesung absehen lässt, bis die entwichenen roten Blutkörperchen verstoffwechselt sind.

Manchmal gestaltet sich die Heilung jedoch komplizierter, nämlich wenn der Körper die betroffene Region gegenüber neuen Zellen abgrenzt.

In diesem Fall kommt es durch die Blutkonzentration im verletzten Gewebe zu Schwellungen. Liegen zudem Calcium-Ablagerungen vor, kann sich das Gewebe verhärten (Myositis ossificans).

Die natürlichen Wirkstoffe der Arnika beschleunigen die Heilung oder lassen Blutergüsse erst gar nicht entstehen, denn homöopathisch angewendet stoppt Arnika den Blutstrom umgehend. Während die Flavonoide der Arnika die Durchlässigkeit der Blutgefässe stoppen, unterstützen die Polysaccharide die Helferzellen bei ihren „Aufräumarbeiten“ im Gewebe.

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Arnika – Arthritis-Beschwerden lindern

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Viele Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis interessieren sich für alternative Therapien, um sich nicht von synthetischen Schmerzmitteln abhängig zu machen, die langfristig die Organe belasten.

Studien zufolge ist Arnika-Gel, das direkt auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen wird, ein vielversprechendes entzündungshemmendes Naturheilmittel gegen Gelenkschmerzen und Steifheit.

Veröffentlichungen des Fachmagazins Arthritis Today der amerikanischen Arthritis-Stiftung zufolge soll Arnika Entzündungen reduzieren, Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken. Auch Forschungen an der University of Maryland kamen zu dem Ergebnis, dass homöopathisch dosierte Arnika entzündungsbedingte, rheumatische Schmerzen behandeln kann, wie sie für diverse Formen von Arthritis typisch sind.

Für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Arnika wird hauptsächlich der Bestandteil Thymol verantwortlich gemacht, ein Wirkstoff aus der Gruppe der ätherischen Öle. Studien mit Probanden, die unter arthritischen Beschwerden in den Händen und in den Knien litten, bestätigten die positive Wirkung von Arnika-Extrakt.

Im Laufe der drei- bis sechswöchigen Therapien mit Arnika-Gel liesen nicht nur die Schmerzen erheblich nach, auch die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich.

Die Effektivität von Arnika wurde mit Ibuprofen-Gel gleichgesetzt, einem synthetischen Schmerzmittel, welches Arthritis-Patienten üblicherweise verschrieben wird, das auf längere Sicht allerdings den Magen-Darm-Trakt, das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System schädigen kann.

Zwar sind keine Wechselwirkungen zwischen Arnika und konventionellen Arthritis-Medikamenten bekannt, dennoch raten Wissenschafter hinsichtlich einer langfristigen Anwendung von Arnika-Gel zur Vorsicht.

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Arnika – Nur zur kurzfristigen Behandlung

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Obgleich die Fachleute des medizinischen Zentrums der University of Maryland die Vorteile von Arnika gegenüber chemischen Schmerzmitteln hervorheben, warnen sie zugleich vor einer dauerhaften Verwendung von Arnika-Gel. Langfristig könne auch dieses natürliche Therapeutikum Nebenwirkungen wie Hautirritationen, Ekzeme, Blasenbildung oder allergische Reaktionen hervorrufen.

Um Infektionen zu vermeiden, sollten Arnika-Präparate ausserdem keinesfalls auf offene Wunden aufgetragen werden.

Auch vor dem Verzehr der Arnika-Pflanze selbst wird dringend abgeraten, da die Wirkstoffe in ihrer natürlich vorliegenden Form viel zu konzentriert wären und zu ernsthaften Komplikationen führen können (z.B. Herzklopfen, Lähmung, Fehlgeburt).

Verwenden Sie deshalb ausschliesslich die homöopathischen Produkte und lassen Sie sich hinsichtlich der richtigen Dosierung von Kompressen, Packungen und Bädern bestenfalls von einem fachkundigen Homöopathen beraten.

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Arnika-Salbe selbst gemacht

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Ob beim Sport, bei der Arbeit oder im trauten Heim – es kommt immer wieder vor, dass man sich verletzt und blaue Flecken oder gar eine Verstauchung davon trägt. Ein sehr gutes Hausmittel kann hier helfen: die Arnika-Salbe

Sie können sich Ihre Arnika-Salbe ganz einfach selbst herstellen und müssen dann nicht befürchten, dass sich darin ungesunde Zutaten, wie Konservierungsmittel, Duftstoffe oder andere synthetische Zusätze befinden.

Arnika-Salbe – Das Rezept

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Arnika-Salbe wird gelegentlich auch Arnika-Balsam genannt. Wie Sie dieses hilfreiche und wichtige Hausmittel für Ihre Hausapotheke selbst herstellen können, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Benötigtes Zubehör:

  • Schongarer
  • verschliessbares Glasgefäss mit weitem Hals
  • kleiner Topf
  • Schneebesen
  • Salbentiegel oder passendes Leergefäss

Zutaten:

  • 2 Tassen Kokosöl (sollte es fest sein, im warmen Wasserbad schmelzen)
  • ¾ Tasse Arnikablüten getrocknet
  • ½ Tasse Bienenwachs
  • 1 TL Vitamin-E-Öl
  • 10 Tropfen eines ätherischen Öls, dessen Duft Sie mögen (z. B. ätherisches Pfefferminz-, Lavendel- oder Teebaumöl)
  • 3 bis 6 TL Cayennepfeffer (zur zusätzlichen Schmerzlinderung) – bei empfindlicher Haut weg lassen!

Zubereitung:

1. Zerkleinern Sie die Arnikablüten und geben Sie sie in ein Glasgefäss mit weitem Hals. Giessen Sie das Kokosöl und das Vitamin-E-Öl darüber – die Blüten müssen zwecks Haltbarkeit vollständig bedeckt sein.

2. Anschliessend geben Sie das Gefäss mit etwas Wasser bei Niedrigtemperatur für 12 bis 24 Stunden in einen Schongarer. In dieser Zeit können Sie auch den Cayennepfeffer hinzufügen.

3. Bedecken Sie das Glasgefäss und lassen die Mischung ziehen. Rühren Sie gelegentlich um.

4. Stellen Sie regelmässig sicher, dass die Blüten ganz mit Öl bedeckt sind und dass sich ausreichend Wasser im Schongarer befindet.

5. Wenn sich die Blüten mit dem Öl vollgesogen haben, können Sie das Gefäss aus dem Schongarer nehmen und die Mixtur etwas abkühlen lassen – sie sollte aber noch flüssig sein.

6. Nun können Sie die Mixtur durch ein Leinentuch in einen kleinen Topf seihen und bei niedriger Temperatur auf den Herd stellen. Fügen Sie das Bienenwachs hinzu und rühren Sie die Masse mit dem Schneebesen um, bis sie geschmolzen ist.

7. Lassen Sie die Mischung eine Stunde lang abkühlen. Dann können Sie das ätherische Öl hinzufügen, Ihre noch flüssige Arnika-Salbe in einen Salbentiegel oder ein passendes Leergefäss füllen und nur noch ein paar Stunden warten, bis sie erkaltet und damit fest geworden ist.

Sollten Sie keinen Schongarer zu Hause haben, besteht auch die Möglichkeit, den Ölauszug kalt anzusetzen, was jedoch deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt: Hierbei wird das Glasgefäss mit den Arnikablüten, dem Kokos- und Vitamin-E-Öl sowie dem Cayennepfeffer befüllt, verschlossen und für maximal 14 Tage an einen möglichst warmen Platz (ca. 25 °C) gestellt.

Es ist wichtig, die Mischung zweimal täglich zu schütteln und darauf zu achten, dass die Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind, damit sich kein Schimmel bildet. Dann können Sie mit Punkt 6 fortfahren. Lagern Sie Ihre Arnika-Salbe kühl und dunkel (z. B. im Kühlschrank).

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Arnika-Salbe – Die Anwendung

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Bei Blutergüssen und Verstauchungen gilt: Je schneller man nach der Verletzung reagiert, umso besser! Bei einer kleineren Prellung genügt es meist, die betroffene Hautstelle mit einer kleinen Menge Arnika-Salbe zu bestreichen.

Liegen aber grössere Blutergüsse, Zerrungen oder Verstauchungen vor, sollten diese mit einem Salbenverband versorgt werden. Hierbei wird die Arnika-Salbe auf eine Baumwollkompresse gestrichen und mit einer Mullbinde fixiert.

Es ist wichtig, sich etwas Ruhe zu gönnen, den verletzten Körperteil hoch zu lagern und die Arnika-Salbe einige Stunden einwirken zu lassen. Die Behandlung kann je nach Bedarf wiederholt werden.

Wichtig: Da Arnika allergische Reaktionen hervorrufen kann, sollten Sie – insbesondere bei der ersten Anwendung – auf Rötungen, Jucken oder Hautreizungen achten oder die Salbe zunächst nur auf eine kleine Hautstelle auftragen und die Verträglichkeit auf diese Weise testen.

Offene Wunden dürfen keinesfalls mit Arnika-Präparaten behandelt werden!

Quelle: Zentrum der Gesundheit – gefunden bei  Alpenschau  

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