Kapuzinerkresse – Hilfe aus der Natur- pflanzliches Antbiotikum

Kapuzinerkresse

Sie wurde bereits von den Inka als Heilpflanze verehrt und ist inzwischen auch fester Bestandteil der europäischen Naturheilkunde.

2013 wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gewählt und ist ein großer Hoffnungsträger für die Zukunft. Richtig eingesetzt

hemmt sie die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen.

Sie erweist sich als potentes Inzwischen zeigen Studien sogar eine hemmende Wirkung bei dem pandemischen Influenzavirus H1N1 (bekannt durch die große „Spanische Grippe“ von 1918 und die Schweinegrippe von 2009).

Längerfristig besteht die Hoffnung, dass Präparate aus Kapuzinerkresse den Antibiotika-Missbrauch, mit der zunehmenden Problematik der Resistenzen, senken könnten.




Synonyme:
  • Blumenkresse, Gelbes Vögerl, Große Kapuzinerkresse, Indische Kapuzinerkresse, Jelängerjelieber, Kapuzinerli, Salatblume, Salatkresse, Spanische Kapuzinerkresse, Türkische Kresse
  • Tropaeolum elatum, T. maius, T. repandifolium, T. schillingii
Pflanzenfamilie:
  • Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Bezeichnung des
Arzneimittels:
  •  Tropaeoli herba (Kapuzinerkressen-Kraut)
Anwendung:
  • Atemwegsinfektionen [7]
  • Blasenentzündung (Zystitis) [7]
  • Blutreinigung ([4])
  • Grippale Infekte [7]
  • Haarausfall (Heilkunde Südamerikas)*
  • Harnwegsinfektionen*
  • Sinusitis (Entzündung der Nebenhöhlen) [7]
  • Skorbut (Vitamin-C-Mangel)*
  • Tonsillitis (Mandelentzündung)*
  • Tuberkulose (Heilkunde Südamerikas)*
  • Wunden (Heilkunde Südamerikas)*
Wirkung:
  • Antimykotisch [1] [6]
  • Bakteriostatisch [1] [6]
  • Durchblutungsfördernd, bei äußerer Anwendung (hyperämisierend) [1]
  • Entzündungshemmend
    (antiphlogistisch) [2]
  • Harntreibend (diuretisch) [3]
  • Immunmodulierend**
  • Krebszellhemmend (antiproliferativ) [5], u.a. bei
    • Ovarialkarzinomzelllinien (SKOV-3, 41-M, CHl, CHlcisR)
    • Lungentumor (H-69) )
    • Murine Leukämie (L-1210)
    • Murines Plasmacytom (PC6 / sens)
  • Virostatisch [1]
Inhaltsstoffe:
  • Senfölglykoside mit Glucotropaeolin (Daraus entsteht durch enzymatische Reaktionen im Körper Benzylsenföl. Dieses wird über Nieren, Atemwege und Mandeln ausgeschieden und entfalten dort ihre Wirkung. Das Glucotrapaeolin wirkt gegen Streptococcus-, Proteus-, Salmonella-Bakterien und Sprosspilze. Sie wirken schwächer als schulmedizinische Präparate, aber lösen keine Allergien oder Resistenzen aus.)
  • Ascorbinsäure (ca. 300 mg / 100 g Frischdroge)
Dosierung:
  • 3 x 15 mg Benzylsenföl in magensaftresistenten Kapseln nach den Mahlzeiten; nicht länger als 6 Wochen
Gegenanzeigen
  • Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Nicht bei Magen- und Darmulcera
  • Nicht bei Nierenerkrankungen
Nebenwirkungen
  • Bei Überdosierung kann es zu Haut und Schleimhautreizung kommen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Ggf. Kontaktallergie bei Aufbringen auf die Haut
Wechselwirkungen
  • Keine bekannt

* Volks- und Erfahrungsheilkunde
** Die Wirkung erschließt sich aus den Inhaltsstoffen der Pflanze.

Für eine Kapuzinerkresse-Meerrerrtich-Kombination wurde eine Wirkung wissenschaftlich bisher erwiesen gegen:
  • Candida albicans [6]
  • Escherichia coli [6]
  • Haemophilus influenzae [6]
  • Klebsiella pneumoniae [6]
  • Moraxella catarrhalis [6]
  • Proteus vulgaris [6]
  • Pseudomonas aeruginosa [6]
  • Serratia marcescens [6]
  • Staphylococcus aureus [6]
  • Streptococcus pneumoniae [6]
  • Streptococcus pyogenes [6]

Beispiele für Präparate, in denen Kapuzinerkresse vorkommt: 

  • Phytotherapie:
  • Angocin Anti-Infekt Tabletten Zur Besserung d. Beschwerden bei akuten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege
  • Nephroselect M Bei Akuten und chronischen Erkrankungen der Niere und der ableitenden Harnwege, wie z. B. akute und chronische Nephritis, Pyelitis, Pyelonephritis, Nephrolithiasis, Zystitis, Miktionsbeschwerden
  • Homöopathie:
  • Alcea Tro­paeo­lum majus Ø Gegen Mykosen

Kapuzinerkresse selber sammeln: 

Sammelorte:Die Ursprungsheimat der Kapuzinerkresse ist Peru. Bei uns kommt sie eigentlich nur kultiviert vor, d.h. in Gärten, auf dem Balkon und selten auf Schuttplätzen.
Sammelzeit:
  • Zur Blütezeit (Samen ab September)
Sammelgut:
  • Kraut und junge Samen




Quelle:vorsichtgesund.de – das Gesundmagazin bedankt sich!

 




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