Reizdarm? Depressionen? – Unser Bauchgefühl ist unser Bauchhirn!

Welches Bauchgefühl haben Sie nach einer Mahlzeit?

Fühlen Sie sich gestärkt und mit neuer Energie versorgt?

Dann haben Sie bezüglich: wie – was – wann esse ich, genau richtig gewählt. Viele berichten nur von Völlegefühl, krummeln im Bauch bis hin zu Schmerzen und von Müdigkeit statt von Wohlgefühl.

Ist dieses unangenehme Bauchgefühl häufig und lange dauernd, hat es über biochemische Stoffe Auswirkung auf Ihre gesamte Verfassung, bewirkt physische und  geistig-emotionale Veränderungen.

Für ein gutes Bauchgefühl essen Sie bitte nicht gehetzt, nicht nebenbei.

Wählen Sie Verträgliches, das gering verarbeitet ist. Berücksichtigen Sie den natürlichen Rhythmus Ihrer Verdauung, der an den Tagesrhythmus gekoppelt ist.

Bei einer Ernährungsumstellung für ein gutes Bauchgefühl begleite ich Sie wirksam und mit folgender Erfahrung:

Das Sporadische ist vergeblich – das Extreme ist schädlich –
das Stetige ist wirksam und gesund.

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Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Das sogenannte Bauchgefühl warnt uns vor Dingen, die uns nicht gut tun oder vermittelt bei anderen einen guten Eindruck. Viele Entscheidungen werden „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Was wenig greifbar und im wahrsten Sinne des Wortes „unvernünftig“ (außerhalb der Vernunft stehend) klingt, wird von den meisten Wissenschaftlern den sogenannten Spiegelneuronen im Gehirn zugeordnet.

Spiegelneurone sind besondere Nervenzellen im Gehirn, die passende Aktivitäten hervorrufen, wenn wir Dinge betrachten, so als würden wir sie nicht nur sehen, sondern selbst erleben. Doch das soll schon alles sein?




Natürlich gibt es diese Spiegelneuronen, aber was ist mit den Gefühlen im Bauch, die Sie sicher auch kennen? Wenn man etwas aus dem Bauch heraus entscheidet, zu viel Stress auf den Magen schlägt oder die Schmetterlinge vor Glück im Bauch flattern…

Und es ist tatsächlich so: Gefühle spielen sich nicht nur im Gehirn, sondern auch in den Eingeweiden ab.

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Das Bauchhirn

Steuerzentrale des Unbewussten

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Viele Wissenschaftler sind mittlerweile davon überzeugt, dass Intuition und Bauchgefühle zu großen Teilen im Unterleib gesteuert werden.

Das enterische Nervensystem (ENS), auch als „Bauchhirn“ bezeichnet, ist ein feinmaschiges Netzwerk von Nervenzellen, das den gesamten Magen-Darm-Trakt umhüllt. Es gleicht in der Art seiner Zellen und Wirkstoffe dem Gehirn des Kopfes, kann aber die Verdauungsprozesse völlig unabhängig von diesem steuern.

So reguliert das Bauchhirn völlig eigenständig die Darmbewegungen und die Abwehr gegen Bakterien oder Parasiten. Dabei ruft es gespeicherte Informationen ab und reagiert auf veränderte Zustände, so wie dies für ein Gehirn, also ein denkendes Organ, typisch ist.

Darüber hinaus haben Forscher in der Magenschleimhaut Sinneszellen entdeckt, die denen der Nase sehr ähnlich sind. Diese Geruchssensoren nehmen bestimmte Aromastoffe wahr und regen die Verdauung an.

Die vom Bauchhirn beeinflussten Vorgänge in Magen und Darm laufen unbewusst ab, während Kauen, Schlucken und Ausscheidung zu großen Teilen vom Kopfhirn und damit zumindest teilweise bewusst gesteuert werden. Nur in Einzelfällen sendet das ENS Warnsignale ans Kopfhirn, etwa bei Erbrechen, Übelkeit oder Schmerzen.

Da mehr als 90 Prozent der Nervenbahnen vom Bauch in den Kopf verlaufen und nur etwa zehn Prozent in umgekehrter Richtung, scheinen die Signale, die das ENS ans Gehirn sendet, die wichtigeren zu sein, auch wenn man sie nur selten wahrnimmt.

Wissenschaftler versuchen seit einigen Jahren, durch die genaue Erforschung des Bauchhirns verschiedenen Krankheiten und Symptomen auf die Spur zu kommen. Beispielsweise sind bei Parkinson- und Alzheimer-Patienten die Zellen von Kopf- und Bauchhirn gleichermaßen betroffen.

Ebenso wirken viele Psychopharmaka auch auf den Darm und das Verdauungssystem.

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Die Wirkungen, die auf seelischer Ebene passieren sollen, lassen sich dann auch beim Darm beobachten: Wird ein Patient „ruhiggestellt“, verlangsamt sich auch die Verdauung beträchtlich. Wird das Gehirn dagegen angeregt, arbeitet auch der Darm auf Hochtouren. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil es für Herz, Nieren, Leber und alle anderen Organe nicht gilt.

Untersucht wird seit einiger Zeit auch das Phänomen des Reizdarms. Denn hierbei treten Unterleibsschmerzen, Unwohlsein und Unregelmäßigkeiten des Stuhlgangs auf, ohne dass hierfür krankhafte Veränderungen des Darms oder anderer Organe des Bauches gefunden werden können.




Was lange Zeit als Einbildung und Spinnerei von den Medizinern abgetan wurde, kann nun endlich durch neuere Erkenntnisse erklärt werden. So kommt es vor, dass neuronale Fehlfunktionen des Bauchhirns vorliegen oder die Weiterleitung der Signale zwischen ENS und Kopf nicht mehr richtig funktioniert.

  • Während gesunde Menschen die Botschaften des Bauches nicht oder nur in Ausnahmefällen wahrnehmen, spüren Reizdarm-Patienten schon kleinste Impulse, die aus dem Bauchraum an das Gehirn gesendet werden.

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Vor allem Stress und Ärger können einen Reizdarm auslösen oder verstärken. Wissenschaftler erklären sich dies durch eine Signalschleife. Denn das Kopfhirn sendet bei seelischem Druck Botenstoffe an den Bauch, der daraufhin vermehrt Abwehrreaktionen durchführt und seinerseits Alarmsignale in den Kopf sendet.

Hieraus könnte sich durch Dauerangst eine chronische Erkrankung ergeben. Eine andere Erklärung betrifft die unterschiedlichen Hirnaktivitäten:

Sind wir absolut wach und aktiv, arbeitet unser Gehirn mit 14 bis 21 Schwingungen pro Sekunde. Im sogenannten Alphazustand, einem leichten Dämmerzustand, sind es nur noch acht bis 13 Schwingungen, im leichten Schlaf nur noch vier bis sieben Schwingungen pro Sekunde.

Je tiefer die Frequenz der Hirnaktivität ist, umso besser und ungestörter kann das Darmhirn arbeiten. Bei Stress liegt die Aktivität dauerhaft über 20 und behindert damit das Darmhirn. Schon ist im wahrsten Sinne des Wortes der Stress „auf den Magen geschlagen“.

Und bei Angst, Sorgen oder Überforderung, im Berufsverkehr oder bei einer Konfrontation mit dem Chef ist es deshalb auch kaum noch möglich, intuitiv zu handeln oder das Bauchgefühl wahrzunehmen. Kein Wunder: Das Darmhirn arbeitet in diesen Stressmomenten ja nur auf Sparflamme.




Häufig treten Reizdarm und Depressionen gemeinsam auf, und auch das Volumen einer bestimmten Hirnregion kann sowohl bei depressiven Personen als auch bei Reizdarm-Patienten verringert sein.

Daraus schließen die Wissenschaftler einen engen Zusammenhang zwischen unseren Gefühlen und dem Bauchhirn. Vor allem Emotionen und unbewusste Handlungen, die oft nicht mit Logik zu erklären sind, werden daher auf die Wechselwirkung zwischen ENS und Gehirn zurückgeführt.

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Fazit

Aus dieser Erkenntnis lassen sich möglicherweise in den nächsten Jahren viele neue Behandlungsmethoden und Therapiemaßnahmen in der Schulmedizin ableiten.

Wahrscheinlich werden diese dann wieder als „Durchbruch“ gewertet – obwohl in der Naturheilkunde dieser Effekt und Zusammenhang bereits lange bekannt ist. Zum Beispiel wird auf diese Weise auch klar, wieso gesunde und maßvolle Ernährung auch psychische Probleme drastisch verbessern kann:

Das Darmhirn bekommt Pausen und hat damit die Möglichkeit, die vielen Reize unseres stressigen Alltags zu „verdauen“.

Unterstützend wirkt auch eine Darmsanierung, die ebenfalls oft direkte Wirkung auf die Psyche hat.

Denken Sie also ruhig auch mit dem Bauch – und lassen Sie Ihr Bauchgefühl mitentscheiden.

Quelle:  gesund-heilfasten

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3 comments

  • Henriette

    Ich empfehle die Lektüre Darm mit Charme. Durch das Lesen des Buches kann ich die Signale meines Darmes viel besser verstehen und entsprechend agieren. Ich bin beispielsweise tatsächlich in die Hocke zur gründlichen Darmreinigung gewechselt. Denn mir kommen die typischen Symptome eines gereizten Darmes sehr bekannt vor. Vors Klo habe ich mir den Hoca Hocker gestellt und seither bin ich sehr happy über die Hocksitzhaltung. Der Darm ist dann einfach vollständig geöffnet und man kann sich beschwerdefrei erleichtern.

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