Tim Mälzer: Wütendes Plädoyer gegen die Zucker-Industrie (VIDEO )



Über kein anderes Nahrungsmittel wird so viel geredet: Zucker! Im Durchschnitt nimmt ein Deutscher ganze 35 Kilo davon im Jahr zu sich.

In vielen industriellen Lebensmitteln ist der versteckte Süßmacher auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Warum aber steckt so viel Zucker in den Produkten? Weil die Verbraucher es wollen? Oder weil ein Bündnis aus Industrie und Zuckerlobby es will?

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Industrie und Zuckerlobby

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Schokolade, Ketchup, Säfte – überall Zucker. Und Ärzte warnen: Zucker kann fett und krank machen. Aber wie viel versteckten Zucker jubelt uns die Industrie unter? Helfen Strafsteuern und Verbote? Oder können nur wir selbst die süße Sucht besiegen?

Zugegeben, die Aufstellung bei Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fair“ war alles andere als fair. In dem Beitrag mit dem Titel „Der Feind in meinem Essen – wie ungesund sind Zucker und Co?“ ging es um versteckten Zucker in Lebensmitteln. Und die Verteidiger der Lebensmittelindustrie hatten einen schweren Stand.

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Im Mittelpunkt der Sendung stand der Fernsehkoch Tim Mälzer. Und der durfte bereits in einer ausführlichen Dokumentation vor der Talkshow seine Meinung zu dem Thema darlegen (die aussagekräftigsten Szenen seht ihr im Video oben).

Er machte den Test und versuchte, sich möglichst zuckerfrei zu ernähren, ohne Süßigkeiten, stattdessen mit Müsli, Brot, Fruchtsäften und Pizza. Höchstens 25 Gramm soll man nach Angaben der WHO pro Tag zu sich nehmen. Mälzers erschreckende Bilanz: Am Ende des Tages hatte er 160 Gramm Zucker eingenommen – ohne es zu wissen.




Tim Mälzer: Lebensmittelindustrie ködert Kinder

Mälzer empörte sich nicht nur darüber, dass unser Essen voll von verstecktem Zucker sei, der für Verbraucher schwer zu erkennen ist. Darüber hinaus mache die Lebensmittelindustrie auf ihren Verpackungen Werbung, die sich direkt an Kinder richte, kritisierte der Koch.

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Lebensmittelindustrie ködert Kinder

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In der folgenden „Hart aber fair“-Sendung hatten die Verteidiger der Lebensmittel-Industrie demnach keinen leichten Stand. Günther Tissen, der Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker, war der Ansicht, dass man dem Verbraucher die Entscheidung überlassen sollte. Alfred Hagen Meyer, Anwalt für Lebensmittelrecht, wies darauf hin, dass die Inhalte aller Produkte klar gekennzeichnet würden. „Blödsinn“, entgegnet Mälzer.

 „Das macht mich wütend“, sagte Mälzer. „Ich diskutiere hier mit Menschen, die sagen, dass der Himmel rosa ist. Aber er ist blau! Das ist doch offensichtlich!“

Wenn er Schokolade esse, wisse er, dass darin Zucker sei, sagte Mälzer. Was ihn aufrege, seien Cerealien, die als gesund verkauft würden – aber in Wahrheit voll mit Zucker sind.

„Hart aber fair“: Plötzlich springt Mälzer auf und läuft zum Publikum

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Tim Mälzer

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Er warf der Lebensmittelindustrie vor, sich bei ihrem Marketing direkt an die Kinder zu wenden – in der Hoffnung, dass diese mit Gequengel ihre Eltern zum Kauf von zuckerhaltigen Produkten bewegen. Dabei handle es sich um Menschen, deren Ernährungsgewohnheiten noch geprägt würden. „Sie können da nichts dafür, sie sind wehrlos.“

Wenn schon die Erwachsenen es nicht schaffen, sich gesund zu ernähren – wie soll man da von Kindern erwarten, dass sie sich verantwortungsbewusst ernähren?

Daraufhin warf Christian Schmidt, Minister für Ernährung und Landwirtschaft ein, dass er erwarte, dass sich Eltern über den Inhalt eines Produktes informieren.

Jetzt platzte Mälzer der Kragen. Spontan sprang er aus seinem Sitz auf, und schritt in Richtung Publikum – mit einem Mikrofon in der Hand, das ihm die Redaktion bereitgelegt zu haben schien.

 „Gibt es hier gesundheitsinteressierte Eltern?“, fragte er die Zuschauer. Er hielt eine Packung Müsli vor das Gesicht. „Würden Sie das für ihre Kinder kaufen?“ Ein Mann im Publikum schüttelte den Kopf.
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„Wer hat denn da die Entscheidungsgewalt?“

„Aber Ihre Kinder zwingen Sie doch trotzdem dazu, oder?“, hakte Mälzer nach. „Wer hat denn da die Entscheidungsgewalt?“

Offenbar sind die meisten im Publikum bereit, für ihre Kinder zuckerhaltige Produkte zu kaufen, wenn diese es verlangen – um des lieben Friedens willen.

„Da wird eine Abhängigkeit für Kinder geschaffen, dass sie das kaufen“, polterte Mälzer – und schiebt den etwas fragwürdigen Vergleich nach, das sei wie die dicken Brüste in der Strip-Bar.

Immerhin, eine Zuschauerin sieht in dieser Abhängigkeit auch einen möglichen Ausweg aus dem Dilemma für Eltern. Man solle in Zukunft einfach Disney-Figuren auf Brokkoli drucken. Dann würden die quengelnden Kinder bald in der Gemüseabteilung stehen und nicht mehr vor dem Regal mit Süßigkeiten.

 Quelle: huffingtonpost




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