Trotzphase – die Kleinkind-Pubertät

 

Sie fällt nicht mit der Tür ins Elternhaus, sie schleicht sich in der Nacht auf Zehenspitzen an. Keiner ahnt etwas Böses. Eines schönen Morgens wird sie am Frühstückstisch hocken und die feine Vater-Mutter-Kind-Idylle stören.

Wenn das Babystimmchen laut wird und die Laune ohne Vorankündigung kippt, dann ist sie da: die Trotzphase. Nervig, anstrengend, aber eine unumgängliche Zeit um auch mal das Positive darin zu suchen…

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Das viele Monate so putzige Baby wird dann zum aufmüpfigen Kleinkind mutiert sein. Am Anfang zieht es nur eine Schnute, wenn es rebellisch sein will. Es trägt ja auch noch geringelte Petit-Bateau-Schlafanzüge. Aber immer öfter schleicht sich etwas Seltsames in sein süßes Wesen, etwas Explosives.

Und plötzlich, an der Supermarktkasse, passiert es: Das Kind schmeißt sich auf den Boden, das Köpfchen läuft rot an, die Stimme brüllt quer durch die Regale. Und die Mama steht ziemlich hilflos daneben.

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Die Trotzphase kann hart sein. Aber Eltern haben die Aufgabe, ihr Kind da durch zu begleiten. Es gibt kein Patentrezept, mit dem sich Trotzanfälle vermeiden lassen. Wer aber sein Kind genau beobachtet, Liebe nicht als Belohnung verteilt und in schwierigen Phasen kreativ werden kann, hilft dem Nachwuchs, später einmal eigenständig und selbst­bewußt ins Leben zu gehen.

Die meisten Trotzanfälle passieren, weil das Kind überfordert ist. Und zwar in ganz unterschiedlicher Art und Weise: zu viele Reize im Supermarkt, eine ­­Hose, die sich partout nicht anziehen lassen will, zu wenig Zuwendung in einem stressigen Eltern-Kind-Moment oder zu viele Erwachsenen-Worte, die ein Kleinkind nicht verstehen kann. Ein Kind ist dann schnell von seinen eigenen Emo­tionen überrollt. Es kann nicht mehr anders handeln, als zu ­­schreien und zu weinen.




Ein Trotzanfall ist wie ein Kurzschluss

„Ein Trotzanfall ist mit einer durchgebrannten Sicherung zu vergleichen“, sagt Kinderärztin Dr. Lilioara Neckel. Das Ergebnis: Ein Kurzschluss, bei dem sich aufgestauter Frust  explosionsartig entlädt. Der Grund mag oft harmlos erscheinen, aber er ist die Initialzündung, die zum großen Knall führt. Ohne Frühwarnsystem, wie der Blitz aus heiterem Himmel. Eine nervenzehrende Situation für die Mama, aber auch fürs Kind.

  • Entwicklungsforscher sehen die Trotzphase wie eine erste kleine Pubertät als Übergang vom Babyalter in die Kindergartenzeit, heißt: Das ganze Dilemma dauert nur schlappe zwei Jahre.

Der einzige Trost ist, dass erstens: die Wutanfälle nichts mit schlechter Erziehung zu tun haben, zweitens: alles ganz normal ist, drittens: Kinder nur Trotzanfälle bekommen bei Menschen, zu denen sie volles Vertrauen haben und viertens: die Kinder viel für ihr späteres Leben lernen, zum Beispiel ihre Gefühle in den Griff zu bekommen und mit Stress umzugehen. „Für Kinder ist die Trotzphase ungeheuer wichtig“, sagt Neckel. Jetzt lernen sie: Im Leben muss man Geduld haben, wenn Bedürfnisse nicht gleich befriedigt werden.

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Erste Hilfe bei Wutanfällen

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Außerdem gibt es eine Reihe nützlicher Erste-Hilfe-Tipps für Mamis, wenn der zuckersüße Nachwuchs auf einmal zum kleinen Monster wird:

Tiefenatmung, lächeln und bloß nicht die Contenance verlieren:
Nicht schreien, nicht schimpfen, nicht die Geduld verlieren! Es ist nicht persönlich gemeint und auch kein taktisches Manöver, wenn sich das Kind schreiend auf der Fußmatte wälzt. Es erlebt diesen Zustand selbst als eine unkontrollierbare Naturgewalt, die über ihm hereinbricht.

Sanfte Berührungen:
Manch einem Kind tut es gut, wenn es sanft festgehalten wird. Der Körperkontakt und die Botschaft „Ich bin bei dir, ich hab dich lieb“ lässt es schneller wieder zur Ruhe kommen. Wenn es nicht festgehalten werden will, zwingt es nicht.

Abwarten:
Redet während des Wutanfalls bloß nicht auf das Kind ein, dass es aufhören soll. Das ist völlig nutzlos. Wartet, bis es sich beruhigt hat.

Ablenken:
Hilft schon eher. „Schau mal, da drüben ist ein großer Bagger!“ oder „Hilfst du mir, die Eier zu finden?“ – Kleinkinder lassen sich in manchen Situationen noch leicht ablenken.

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Gelassen durch die Trotzphase

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Bleibt gelassen:
Wenn ihr dem Trotzanfall nicht allzu viel Aufmerksamkeit widmet, geht er oft auch schnell wieder vorüber.

Ruhe am Abend:
Haltet feste Abendrituale ein und sorgt dafür, dass euer Kind ausreichend Schlaf hat. Beugt abendlichen Wutausbrüchen vor.

Klare Regeln:
Sie geben Kindern Halt, und sie kommen erst gar nicht auf die Idee, Grenzen auszureizen.

Raus mit der Wut:
Vielleicht hilft es, auf ein dickes Kissen einzuschlagen. Sagt Eurem Kind deutlich, was erlaubt ist und was nicht. Schlagen und Treten ist verboten, den Softball gegen die Tür schmeißen, ist okay.

Quelle: bunte und baby-und-familie 

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