Was viele noch nicht wissen – Lebensmittelbehörde genehmigte genetisch manipulierten Lachs

Der Lachs hat den Markennamen
AquaAdvantage Salmon.

Seine Genehmigung hat mehr als eine Dekade beansprucht. Der Fisch, der wachstumsfördernde Gene von zwei anderen Fischen in sich trägt, wird in so genannten Aquakulturen groß.

Die Firma hinter dem genetisch veränderten Lachs, Aqua Bounty Technologies, betont naturgemäß die Vorteile der Entwicklung:

Weil das Tier so schnell groß werde – in 18 bis 24 Monaten statt in den üblichen 30 Monaten, sei er nicht nur billiger in der Produktion, die Aquafarmen, die ihn produzierten, hätten weniger schädlichen Einfluss auf die Umwelt. Die Lachse wachsen in großen Tanks an Land und nicht wie üblich in Gewässern.

Die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente FDA (Food and Drug Administration) hat zum ersten Mal überhaupt ein genetisch verändertes Tier für den menschlichen Verzehr zugelassen.

[ad id=“28156″]

.

Bereits am 19. November 2015 meldete die Washington Post schon:

»FDA approves GMO salmon, a first for food supply«

und bestätigt damit die Freigabe der US-Food and Drug Administration, für die Herstellung eines genetisch manipulierten Lachses und den ungekennzeichneten Verkauf auf dem US-Nahrungsmittelmarkt.

.

lachs

[ad id=“28156″]

.

 

»Der genetisch hergestellte Lachs bekam somit grünes Licht.
Die Food and Drug Administration gab bekannt, dass sie den Lachs genehmigt hat und gab damit das erste genetisch hergestellte Tier für den Verbrauchermarkt in den Vereinigten Staaten frei.«

»Nach Angaben von AquaBounty liegen die Vorteile des Fisches, der in Einrichtungen im Inland in Kanada und Panama gezüchtet werden kann, darin, dass er sein Marktgewicht in der Hälfte der Zeit eines konventionellen Lachses erreicht und dafür 25 Prozent weniger Futter benötigt.«

Tamar Haspel, Autorin des Artikels in der Washington Post, scheint die genetische Manipulation als solche keine Sorgen zu bereiten. Sie schreibt im selben Artikel:

»Natürlich muss der Fisch sicher sein. Und er muss aus unseren Ozeanen herausgehalten werden.« …

Das Geschäft mit der Krankheit –
Genetisch verseuchte Medikamente und Impfstoffe >>>

»Derweil ist es wichtig festzustellen, dass der Lachs – im Gegensatz zu anderen genetisch hergestellten Nahrungsmitteln, die für die Vereinigten Staaten zugelassen sind und vornehmlich den Farmern zugute kommen – einige Vorteile mit sich bringt, von denen wir alle profitieren können. Gesunden Fisch in kürzerer Zeit mit weniger Futter zu züchten, bringt sowohl den Menschen (in Form preiswerteren Lachses) als auch dem Planeten Vorteile.

Ich habe Bedenken bezüglich des Fisches, aber diese drehen sich nicht um die Sicherheit oder die Gefahr, dass er in die freie Natur entkommen könnte. Mir geht es darum, dass der Fisch in Tanks großgezogen wird.«

»Wenn sich die Vorteile bezahlt machen und die Anlagen den ökologischen Fußabdruck nicht signifikant erhöhen, dann werde ich den Fisch befürworten. Zum ersten Mal haben wir die Gelegenheit für genetisch modifizierte Nahrung, die den Menschen und dem Planeten in gutem Glauben Vorteile bietet.

Ich würde ihn gerne da draußen in der Welt sehen – aber bitte gekennzeichnet, damit wir alle – Befürworter und Gegner – mit unseren Geldbörsen darüber abstimmen können.«

[ad id=“28156″]

Seitdem werden wieder einmal Milliarden in Konzernhände fließen und eine Kennzeichnung des Fisches als GVO-Produkt ist von der FDA weder vorgeschrieben, noch vorgesehen. Alles läuft nach Plan…

Der Nachwächter

***

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Genfood:
Rückverfolgbarkeit, Risiken und Chancen
gentechnisch veränderter Lebensmittel >>>

[ad id=“28156″]

[ad id=“28608″]

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.